Handstellung

  1. Unterarm, Handgelenk und Handrücken bilden eine gerade Linie. Auf solche Weiße lässt man die Kraft und Energie der Unterarme beim Klavierspielen über die Handgelenke bis in die Finger fließen.
  2. Die Ellbogen soll man in einem angenehmen Abstand zu dem Körper leicht nach außen drehen.
  3. Die Finger sind nicht gestreckt, sondern leicht gebogen, wie man einen kleinen Ball halte.
    In dieser Haltung liegt man die Hände auf das Klavier. Oder schlisse eigene Knie mit den Händen um. Dann löse die Hände in dieser Hand und Fingerposition und lege die Hände auf die Tasten des Klaviers.
    Der häufigste Fehler ist, den kleinen Finger auszustrecken, anstatt abzubiegen. Es ist sehr wichtig darauf zu achten, den kleinen Finger mit dem restlichen Finger der Hand gemeinsam abzubiegen. Nur der Daumen ist eine Ausnahme. Man muss den Daumen getreckt und gleichzeitig entspannt werden.
  4. Der Daumen ist auch leicht gebogen, aber der bleibt beim Spielen seitlich.
  5. Die Finger berühren die Tasten mit Fingerkuppen locker und nicht angespannt. Das ist genau so, wie auf einer Computertastatur etwas zu schreiben. Im Lauf der Zeit werden die Fingermuskeln schnell von selbst stärker, wenn man ständig auf eine richtige Fingerposition achtet. Nach und nach erreicht man Dynamik und Kontrolle über die Lautstärke.